Hochzeiten
Ratgeber
09. Mai 2023

Neun völlig unterschätzte Argumente für eine Winterhochzeit

Glänzend weiße Landschaften, sodass ihr fast geblendet werdet vom Licht und flackernde Kerzen auf dem Tisch: Winterhochzeiten können unglaublich romantisch sein. Warum ihr wirklich ernsthaft darüber nachdenken solltet, abseits der traditionellen Hochzeitssaison zu heiraten, lest ihr hier.

Sommer- oder Winterhochzeit?

Die Lager sind meist klar aufgeteilt: Im Sommer zwischen Mai und September scheint die Sonne, ein sanfter Wind weht, die Brautleute fahren im Cabrio zur Location und die Gäste kommen in leichten Anzügen und Sommerkleidern. Im Winter hingegen ist es kalt, nass und dunkel und irgendwie gar nicht so angenehm, dass man ans Heiraten denkt.

Ihr seht bereits auf den ersten Blick, dass diese zwei Seiten sehr Schwarz und Weiß sind. Fakt ist nämlich auch, dass es im Juni am häufigsten regnet und es gar nicht so angenehm ist bei 35 °C im Brautkleid zu schwitzen. Alle Jahreszeiten haben Vor- und Nachteile. Auch im Winter zu heiraten kann schön sein. Egal welcher Monat für die Winterhochzeit: Es gibt viele gute Gründe, im Dezember, Januar oder Februar zu heiraten.

Pro und Contra einer Winterhochzeit

Vielen denken an Gäste, die in der Kirche frieren, einen dunkelgrauen wolkenverhangenen Himmel und die Sehnsucht nach einem kuscheligen Plätzchen am warmen Ofen zu Hause, wenn sie an den Winter denken. Doch neben all der Argumente, die gegen eine Winterhochzeit sprechen, gibt es auch mindestens neun dafür. Sehen wir uns diese genauer an!

1. Winterhochzeiten sind günstiger

Wenn ihr euch an die Planung eurer Feier macht und das verfügbare Hochzeitsbudget besprecht, stellt ihr ganz schnell fest, dass Heiraten ziemlich teuer sein kann. Im Winter heiratet ihr deutlich günstiger!

Locations sind in der kalten Jahreszeit nicht so stark nachgefragt wie im Sommer, Caterer haben meist mehr Kapazitäten frei und die Hochzeitskutschen oder Limousinen werden ebenfalls günstiger vermietet.

Alles in allem gibt es tatsächlich enorm viel Potenzial, um bei einer Winterhochzeit bare Münze zu sparen.

2. Winterhochzeiten sind entspannter

Die besser verfügbaren Dienstleister und Locations haben einen weiteren positiven Nebeneffekt. Eure Planungen sind dadurch deutlich entspannter und stressfreier, wenn ihr im Winter heiraten möchtet. Um für eine Winterhochzeit Locations zu finden, müsst ihr in der Regel nicht zwei Jahre vorher anfragen.

Auch die beliebte Hochzeitsband ist bei einer Hochzeit im Januar oder Februar höchstwahrscheinlich weniger ausgebucht als im Juli oder August.

Wenn ihr also kurzfristig heiraten möchtet oder sichergehen wollt, dass möglichst wenige der Gäste absagen, weil sie gerade im Sommerurlaub sind, seht euch die Zeitspanne von Dezember bis Februar einmal genauer an.

3. Winterhochzeiten sind märchenhafter

Nicht nur die bezaubernde weiße Schneedecke, die Bäume und Wiesen behutsam zudeckt, erinnert an alte Märchen. Das ganze Feeling einer Winterhochzeit kann das tun.

Ein Hochzeitskleid im Winter, ob mit wärmendem Jäckchen oder feinen Stickereien, wirkt allein durch das gegensätzliche Rauhe, Kühle, Ursprüngliche der Jahreszeit umso festlicher und majestätischer.

Pittoreske Zweige, die mit Schnee und Eiskristallen bedeckt sind, hauchen dem ganzen Tag einen unvergleichlichen Zauber ein. Nirgends sonst wirkt eine Pferdekutsche märchenhafter als in einer Winterlandschaft.

4. Winterhochzeiten sind romantischer

Was gibt es eigentlich romantischeres als tiefe Blicke in die Augen im Kerzenlicht? Tiefe Blicke im Kerzenschein bei einer Winterhochzeit. Natürlich könnt ihr auch im Sommer Kerzen anzünden, um das Ambiente festlicher zu machen, aber wirklich authentisch und mit dieser knisternden Romantik versehen, funktioniert das nur bei einer Hochzeit im Winter.

Der Kontrast zwischen der Kälte und dem wärmenden Feuer, den zurückgezogenen Farben der Natur und dem dadurch umso helleren Schein der Kerzen, ist im Winter einfach einmalig. Auch bei der Frage, welche Blumen zu einer Winterhochzeit passen, liefern die Farben der Natur eine passende Antwort.

Stellt euch allein das Bild roter Rosen in der Hand der Braut vor einer stillen, weißen Schneelandschaft vor: Romantischer geht es nicht!

5. Winterhochzeiten sind kulinarischer

Im Sommer ruft der Kreislauf nach viel Wasser und leichter Kost. Brautleute, die in der warmen Jahreszeit heiraten, stehen deshalb oft vor einer echten Herausforderung, wenn es an die Planung des Hochzeitsessens geht. Leichtere Alternativen wie Salate oder Naked Cakes werden hier bevorzugt. Wenn das aber einfach nicht euer Ding ist und ihr es opulent und herzhaft mögt, schmeckt diese Art von Essen im Winter deutlich besser.

6. Winterhochzeiten sind kreativer

Andere Wetterbedingungen verlangen auch andere Ideen für Spiele und Rahmenbedingungen der Feier. Statt des Baumstammsägens auf der Wiese, könnte es im Winter beispielsweise die Spurensuche im Schnee sein.

Und statt der Cocktailbar im Garten möglicherweise die kuschelige Lounge-Ecke mit Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Diese strahlen im Winter übrigens ausgesprochen hell, da dann der Himmel besonders klar ist.

7. Winterhochzeiten bieten besondere Foto-Motive

Gemeinsam unterm Rosenbogen zu stehen, während die Sonne schmeichelnd aufs Haar fällt, ist ein fantastisches Motiv. Aber auch eines, das sehr viele Brautpaare wählen.

Steht ihr hingegen gemeinsam mit euren Gästen am mit zarten Eiskristallen belegten See oder vor einem schneebedeckten Hügel mit Blick ins Tal, bekommt ihr Fotos, die ausgefallen und beeindruckend zugleich sind.

Übrigens ist das Licht an einem hellen Wintertag unendlich schön und schmeichelt wohl jedem Teint.

8. Winterhochzeiten sind make-up-freundlicher

Andere Wetterbedingungen verlangen auch andere Ideen für Spiele und Rahmenbedingungen der Feier. Statt des Baumstammsägens auf der Wiese, könnte es im Winter beispielsweise die Spurensuche im Schnee sein. Und statt der Cocktailbar im Garten möglicherweise die kuschelige Lounge-Ecke mit Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Diese strahlen im Winter übrigens ausgesprochen hell, da dann der Himmel besonders klar ist.

9. Winterhochzeiten bleiben in Erinnerung

Wenn ihr euch dazu entscheidet, eine Winterhochzeit zu feiern, fallt ihr damit definitiv aus dem Mainstream heraus. Die allermeisten Feiern finden zwischen Frühling und Herbst statt und nur wenige planen eine Hochzeit im Dezember, Januar oder Februar. Aber genau das schenkt eurer Hochzeit ihre Einzigartigkeit. Die saisonale Dekoration, die ausgefallenen Spiele, das winterliche Essen – all das bleibt in Erinnerung als einzig und allein eure Hochzeit und nicht als eine der vielen Sommerhochzeiten, bei denen man irgendwann einmal zu Gast war.

Entschleunigt heiraten im Winter

Wenn es draußen kalt wird, rücken wir drinnen enger zusammen. Wir spüren eine ganz andere Verbundenheit und einen anderen Zauber. Sowohl die Freiheit und Leichtigkeit des Sommers, als auch die Wärme und Romantik des Winters haben natürlich ihren Reiz. Wenn ihr es aber warm, kuschelig, romantisch und besonders mögt, könnt ihr eure Entscheidung für eine Winterhochzeit nun hoffentlich leichter treffen.

Wann auch immer ihr Ja sagt: Wir wünschen euch, dass es ein magischer Moment wird.

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